Vergessene Trümmer
Während das weltweite Medieninteresse an den schweren Erdbeben in Venezuela längst abgeklungen ist, bleibt die Not vor Ort riesig. Abseits des Rampenlichts arbeiten Hilfsorganisationen wie“ To All Nations“ weiter, um den Opfern zu helfen.
Nach den verheerenden Doppelerdbeben in Venezuela reisten Mitarbeiter und Partner von „To All Nations“ im August in betroffenen Regionen. Gemeinsam mit lokalen Gemeinden vor Ort verteilten sie Lebensmittel und sicherten die Wasserversorgung in einem Land, das von der schwersten Naturkatastrophe seit über einem Jahrhundert gezeichnet ist.
Dabei zeigte sich eine sehr unterschiedliche Versorgungslage. Während in der schwer getroffenen Hafenregion La Guaira bereits staatliche Stellen und verschiedene Hilfsorganisationen aktiv sind, fehlt es andernorts nach wie vor am nötigsten. In Morón leben Menschen weiterhin unter schwierigen Bedingungen; hier konnte das Team durch die Verteilung von Notfallpaketen mit Mehl, Nudeln, Reis, Margarine und Fischkonserven gezielt helfen.
Wasser fürCaracas
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Camp „Plaza del Toro“ in Caracas mit mehr als 700 Bewohnern. Zwar war dort grundsätzlich Wasser vorhanden, die Versorgung war jedoch sehr knapp. Gemeinsam mit den lokalen Partnern konnten Wasserspeicher und eine Pumpe installiert und die Wasserversorgung damit verbessert werden.
To All Nations
Die Organisation sendet Mitarbeitende in zahlreiche Länder der Erde, um Menschen in Not zu helfen. „To All Nations“ ist ein Herzensprojekt von Energiestifter und profitiert von Strom- und Gasverträgen, die „To All Nations“ als Wunschprojekt ausgewählt haben.
„Kontinuierliche Hilfe ist unverzichtbar“
Während das verheerende Ereignis in den internationalen Medien zunehmend in Vergessenheit gerät und neue globale Krisen in den Fokus gerückt sind, werden die Folgen des Erdbebens für die Menschen noch lange spürbar sein. Drei Monate nach den Erdstößen leben immer noch Tausende in Notunterkünften. Genau hier zeigt sich, wie unverzichtbar die kontinuierliche Arbeit freier Hilfswerke bleibt. Wenn das Scheinwerferlicht der Presse erlischt, entscheidet langfristige, verlässliche Unterstützung darüber, ob betroffene Menschen Zukunfts-Perspektiven erhalten.
Foto Übersichtsseite: Marco Verch-Creative Commons 4.0-foto.wuestenigel.com
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